Jedes Jahr helfen wir Patientinnen und Patienten aus über 80 Ländern weltweit.

Das Eliava-Institut für Bakteriophagen in Tiflis, Georgien, feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass präsentieren wir Ihnen eine Reihe von Videos mit Erfahrungsberichten und Aussagen des medizinischen Teams des Instituts. Auf dem Programm stehen die Geschichte der Phagentherapie, die behandelbaren Krankheitsbilder, das Profil der Patientinnen und Patienten, die zur Behandlung nach Georgien kommen, sowie die Begleitung und Betreuung der Erkrankten.

Wir beginnen mit einer Einführung durch den jungen und dynamischen Direktor des Eliava Phage Therapy Center, David Sturua. Wie er sehr treffend erklärt, wurde „das Eliava-Institut 1923 von dem berühmten georgischen Wissenschaftler Giorgi Eliava gegründet. Der kanadische Wissenschaftler Félix d’Hérelle, Mitentdecker der Bakteriophagen, hat maßgeblich zur Entwicklung des Instituts beigetragen.

ELIAVA-ZENTRUM FÜR PHAGENTHERAPIE

Der Erfolg dieser Methode, die seit dem Aufkommen der Antibiotika weltweit eine besondere Stellung einnimmt, veranlasste das Eliava-Institut dazu, im Jahr 2009 einen eigenen Behandlungsbereich zu gründen. Dabei handelt es sich um das „Eliava-Zentrum für Phagentherapie“, dessen Hauptziel der Einsatz von Bakteriophagen zur Behandlung bakterieller Infektionen ist. Geleitet wird dieses Zentrum von Davit Sturua.

Zur Erinnerung: Der Bakteriophage ist ein gutes Virus, das zur Behandlung von Bakterien eingesetzt wird und wurde 1917 von Felix d’Hérelle am Institut Pasteur entdeckt. Die Hauptanwendungsgebiete des ‘Centre Eliava de la Phagothérapie’ sind:“Dermatologie, Gastroenterologie, Chirurgie, Gynäkologie und Urologie“.

PATIENTEN AUS DER GANZEN WELT

Jedes Jahr helfen wir Patienten aus über 80 Ländern der Welt, viele von ihnen aus Europa. Und wir tun alles, um Menschen zu helfen, die unter Antibiotikaresistenz leiden und keine andere Möglichkeit mehr haben. Und die versuchen, eine Alternative zu finden, wenn andere antibakterielle Mittel keine Wirkung mehr haben. Und die deshalb in unser Zentrum kommen, um sich behandeln zu lassen“.

Vielen Dank, Davit, für die wertvolle Hilfe, die Sie unseren Patienten täglich zukommen lassen!

Leave A Reply